Sag mal spürst du das?

„In meinem Kopf ist eine Achterbahn!“

Vor zwei Tagen zum ersten mal bewusst gehört – und es geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Warum? Weil es so verdammt wahr ist.

„…alle sagen, dass man die besten Dinge findet, wenn man sie nicht sucht…“

So ist es. Plötzlich steht er vor dir. Lächelt verschmitzt. Ein flotter Spruch. Ganz unverschämt charmant. Und dein Herz hüpft.

„Auf einmal stehst du da und lachst mich an
In meinem Kopf ist eine Achterbahn
Alles um uns wird still, keine Menschen mehr
Und die Lichter strahlen in tausend Farben
Sag mal, spürst du das auch? Gefühle außer Plan
In meinem Kopf ist eine Achterbahn
Völlig abgehoben, keine Schwerkraft mehr
Nur noch du und ich und ein Lichtermeer“

Spürst du das auch? Die Frage aller Fragen. Woher soll man es wissen? Auf der Suche nach Antworten wird jedes Wort auf die Goldwage gelegt. Jeder Blick analysiert. Jede Handlung interpretiert. Wir denken alles tot. Machen kaputt, was uns beflügelt. Suchen nach Antworten. Fragen nach Meinungen von außen. Und alles wird zerredet. Selbst die kleinsten Gesten kann man nicht genießen. Wir wollen das Schicksal beeinflussen. Den Weg selbst bestimmen. Doch das können wir nicht.

Es liegt an uns. Fahren wir Achterbahn? Oder steigen wir aus? Wir können nicht planen, was uns widerfährt. Nicht beeinflussen, für wen unser Herz schlägt. Und erst recht können wir nicht steuern, was andere in uns sehen. Wir können nur die Augen offen halten. Und unser Herz öffnen. Jedes Gefühl genießen, das uns überrollt. Wir können lächeln. Uns darauf freuen, was uns am nächsten Tag erwartet. Und voller Hoffnung jedes neue Abenteuer angehen.

„Wenn man dran glaubt, dann werden Träume wahr.“

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Wo Menschen zusammen arbeiten…

…wird es immer auch Gefühle geben.

Gute und schlechte.
Angenehme und unangenehme.
Ganz kleine und sehr große.
Unwichtige und bedeutsame.

Manche sind alltäglich. Gewöhnlich. Andere überraschen uns. Oder überrollen uns vollkommen unvorbereitet.

Beeinflussen können wir das nur schwer. Ich wage zu behaupten – gar nicht! Aber müssen wir das? Immer alles unter Kontrolle halten? Gefühle reflektieren und selektieren, sobald sie an die Oberfläche kommen? In einen Rahmen pressen. An Erwartungen und Konventionen anpassen. Bevor man auf seine innere Stimme hören konnte… Bevor das Gefühl sich entfalten konnte…

Sollten wir uns nicht dem Gefühl hingeben? Mit all seinen Facetten. Dem kleinen Herzklopfen. Und dem inneren Dauerlächeln. Genießen und leben. Lass uns abwarten, wohin es uns führt. Wie groß es tatsächlich ist. Wie bedeutsam. Sicher ist nur…es ist ein überaus gutes Gefühl!

Danke…Lieblingskollege!

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Wie durch ein Wunder 

Charlie St. Cloud

2010 ‧ Drama/Fantasyfilm ‧ 1h 40m

#klischee
Es ist kein klassischer Liebesfilm. Und doch geht es natürlich um die Liebe. Das ganze aber mit einem Klischee zu versehen, fällt schwer…

#absolutabsehbar
Irgendwie passt vieles nicht so ganz zusammen. Einiges geht zu schnell. Und man würde eigentlich etwas anderes erwarten. Dran bleiben lohnt sich allerdings! Denn absolut absehbar ist relativ wenig…abgesehen von dem Offensichtlichen.

#lustig #dramatisch
Dramatisch. Aber nicht so sehr, wie man am Anfang vermuten könnte.
Dramatisch. Aber anders als man am Anfang erwartet.
Dramatisch. Fast sogar spannend!

#anschmachtpotential
Wenn man Zac Efron mag – JA!!! Ich steh eigentlich gar nicht auf ihn. Und muss doch sagen: hat was. Emotionen kann der junge Mann. In allen Facetten. Glaubwürdig.

#derperfektekuss
Es wird geküsst. Viel! Und schön. Nur im entscheidenden Moment – da wird nicht geküsst.

#dasbeste
Die Landschaft! Wahnsinn! Und auch die Botschaft hinter den vielen Küssen und all dem was nicht so ganz zusammen zu passen scheint.

#zweiterblick
Der Reiz des Filmes ist mit dem ersten Mal erloschen. Ich würde ihn aber auch noch einmal ansehen. Und wenn es nur wegen der Küsse wäre… Aber: ein guter Film!

Eure Meinung? 

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Vergiss mich nicht

L’Âge de raison
2010 ‧ Tragikomödie ‧ 1h 29m

#klischee
Es gibt nicht viele Filme, die den Zuschauer daran erinnern möchten, über die eigenen Träume und Wünsche nachzudenken. Daher nicht gerade viel Klischee. Und doch einfach wunderbar! Lieblingsszene: die Teller!

#absolutabsehbar
Schon ein wenig. Denn man kann sich recht schnell denken, dass ein ganzes Leben auf den Kopf gestellt werden soll. Man weiß jedoch nicht wie. Das macht es unvorhersehbar. Und damit gut!

#lustig #dramatisch
Nein. Doppel Nein.

#anschmachtpotential
Das dritte Nein. Aber darauf kommt es nicht an. Und daher wird dieses Detail auch nicht vermisst.

#derperfektekuss
Es ist kein wirklicher Liebesfilm. Daher bleibt der Kuss aus. Auch wenn man bis zum Ende darauf wartet.

#dasbeste
Man wird daran erinnert, sich selbst zu hinterfragen. Lebe ich das Leben, das ich mir wünsche? Mache ich alles „richtig“? Jeden Tag spulen wir unseren ganz persönlichen Film ab. Aber was ist aus den Träumen von damals geworden? Sind wir das, was wir einst werden wollten? Und das wichtigste: Sind wir glücklich? Dieser Film sagt uns, dass Möglichkeiten nicht alles sind. Sie zu nutzen – darauf kommt es an.

#zweiterblick
Braucht es nicht. Die Aussage des Filmes ist deutlich. Und zumindest mich hat sie zu einigen tollen Ideen animiert. Ideen, die meine Mitmenschen dazu bringen werden, ihre Träume und Wünsche nicht zu vergessen.

Werdet die, die ihr seid!

Eure Meinung?

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Einfach mal machen…

…könnte ja gut werden!

Von wegen einfach mal machen. Machen wir zu selten. Wir denken und denken. Analysieren. Wägen ab. Bedenken die Risiken. Und Nebenwirkungen. Vergraben uns zuhause. Hinter dem Bildschirm. Und dem super Chatprogramm. Denken dreimal über eine Antwort nach. Tippen. Löschen. Tippen neu. Fragen Freunde um Rat. Wir taktieren. Warten drei Tage mit der Antwort. Versuchen uns interessant zu machen. Niemals sagen wir, was wir wirklich denken. Wie wir fühlen. Was wir wollen. Bloß nicht den ersten Schritt machen. Bloß nicht zu viel riskieren. Es könnte ja was schief gehen. Es könnte ja Probleme geben. Es könnte ja… Weiß der Geier was es so alles könnte…

Ja so sind wir. Mal mehr und mal weniger. Aber ganz ehrlich? Wir sind doch einfach nur feige. Ich nehme mich da gar nicht raus. Vermutlich bin ich der Anführer. Und dabei könnte es so einfach sein. Einfach mal nicht denken. Tun, was einem gerade in den Sinn kommt. Im Notfall einfach gnadenlos scheitern. Warum denn auch nicht? Einfach mal dem Instinkt trauen. Einfach mal machen!

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27 Dresses

27 Dresses

2008 ‧ Liebesfilm/Komödie ‧ 1h 51m

#klischee
Er. Sie. Happy End. Also ja! Zu 100% Klischee erfüllt. Im Zentrum natürlich: die 27 Kleider. Ein wie ich finde ganz wundervoller Aufhänger.

#absolutabsehbar
Nicht ganz. Es nimmt ein paar ungeahnte Wendungen. Aber es ist die typische Lovestory. Und ich wäre auch absolut hin und weg, wenn mir dieser Kerl gegenüber stehen würde.

#lustig #dramatisch
Nein so richtig lustig ist es nicht. Auch nicht dramatisch. Aber macht nichts!

#anschmachtpotential
Nie vorher gesehen diesen Hauptdarsteller. Danach auch nie wieder. Aber er hat was! Der kleine Trottel von nebenan. Absolut charmant! Das verschmitzte Grinsen. Die strahlenden Augen. Absolut unkonventionell. Absolut attraktiv.

#derperfektekuss
Viel wird nicht gerade geknutscht. Und das obwohl die Lippen es eindeutig wert wären. Aber sowas von! Schade…

#dasbeste
Ich mag einfach die männliche Hauptrolle. Sein Auftreten. Seine Art und Weise, die Dinge anzugehen. Eben das Unkonventionelle. Zynisch und verschroben. Und wie er küsst… Das Ende ist einfach traumhaft.

#zweiterblick
Man sieht beim zweiten Mal sicherlich nichts Neues. Aber was man sieht, das reicht auch für den zweiten Blick. Es ist einfach zu schön.

Eure Meinung?

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Wer seinen Job liebt…

…muss nie mehr arbeiten!

So sagt man doch!? Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin eine ganze Woche durchgängig beschäftigt. Mit Planen. Vorbereiten. Korrigieren. Nur unterbrochen durch Essen. Schlafen. Und ein kurzes Gespräch im Lehrerzimmer. Von wegen „nie mehr arbeiten“?! Ich gebe ALLES! Jederzeit! Bedingungslos! Doch so ist offenbar nicht jeder…

Mal ganz ehrlich? Hört auf zu jammern! Jeder redet nur noch davon, wann das nächste Wochenende kommt. Der nächste Feiertag. Die nächsten Ferien. Es wird gestöhnt. Gejammert. Ein leidender Blick hier. Ein Gemecker über die ach-so-viele Arbeit da. Was habt ihr denn für Erwartungen an das Leben? Möglichst wenig Stress und Ärger? Die Füße hoch legen? Hier ein gutes Essen? Da das nächste Bier? Es wird vom „sich verwirklichen“ gesprochen. Raus aus dem Job. Endlich das tun, was man gerne tut. 

Aber habe ich da eigentlich als einzige was falsch verstanden? Ich dachte, genau nach diesen Gesichtspunkten wählt man seinen Job. Ihr habt es euch doch ausgesucht! Es sollte euch doch also Spaß machen. Fangt doch mal an, das zu lieben, was ihr tut! Verwirklicht euch doch im Job. Jeden Tag aufs Neue. Lernt, das zu schätzen, was ihr habt. Und hört endlich auf zu jammern! 

Nicht falsch verstehen. Auch ich habe Träume. Und Wünsche. Ziele. Die haben mit meinem Job auch nichts zu tun. Und ich gebe ALLES, sie zu erreichen. Träume wahr werden zu lassen. Mir meine Wünsche zu erfüllen. Und trotzdem liebe ich zu 100% meinen Job. Mit allem drum und dran. Mit all seinen Höhen und Tiefen. Bedingungslos. Jederzeit. 

Und ja – ich arbeite tatsächlich sehr sehr selten!

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