Idioten. So weit das Auge reicht.

•Dienstag, 22.05.2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Es ist ja nicht zu fassen, an wie viele Idioten man mal wieder zeitgleich einen Gedanken verschwenden kann. Fassen wir mal die gesamte Pracht der aktuellen Idioten zusammen.

Idiot Nr. 1: Geht gestern an mir vorbei. Berührt mich im Vorbeigehen fast. Und geht einfach weiter. Ohne ein Wort. Fassungslos! Da fehlen dir die Worte. Und da kann er sich sein „du wirst mich nie verlieren“ auch getrost mal sonst wo hin stecken.

Idiot Nr. 2: Seit einem knappen halbe Jahr nicht gesehen. Zwischenzeitlich nur mal kurz telefoniert. Immer noch mit der Ollen zusammen. Vermutlich immer noch glücklich. Leider immer noch interessant. Dummerweise halt immer noch ein toller Mann. Wird er wohl auch immer bleiben. Kann nicht mehr lange dauern bis wir uns wiedersehen. Dann ist wieder alles lustig. Dann ist er vielleicht wieder betrunken. Und wer weiß, was dann wieder passiert. Aber nein. Das ist ja nichts. Ich vergaß.

Idiot Nr. 3: Nachdem ich den Gedanken mit dem gemeinsamen Kaffee zweimal ausgesprochen hatte, halte ich jetzt lieber mal die Klappe. Er scheint nicht zu wollen. Oder er scheint es nicht zu kapieren. Trottel. Vielleicht auch besser so. Ersparen wir uns die Peinlichkeit. Und das alberne Ping-Pong-Smaltalk-Getue sparen wir uns auch. Ende.

Idiot Nr. 4: Ich betrunken. Er betrunken. Erinnerungen? Nö. Die waren gerade aus. Aber es war nix. Gar nix. Definitiv. Und ich hoffe, das haben auch alle gesehen. Denn wenn da einer Blödsinn erzählt, ist die Hölle los.

Idiot Nr. 5: War sieben Jahre lang kein Thema. Und plötzlich erscheint er auf der Bildfläche. Mit all den Hässlichkeiten. Mit all den schlechten Erinnerungen. Er ist so präsent. So richtig ekelhaft präsent. Vor allem in meinem Kopf. Ich fasse es nicht! Raus da!

Idiot Nr. 6: Und zu guter Letzt steht auch noch wie aus heiterem Himmel derjenige vor mir, der mich jahrelang verfolgt hat. Mich jahrelang nicht losgelassen hat. Der immer und immer wieder die absolute Nummer eins war. Bedingungslos. Der mich ein ums andere Mal zurückgelassen hat. Verzweifelt. Alleine. Und dann steht er da. Lächelt. Spricht sogar mit mir. Zack, zack, zack haben wir drei Worte gewechselt. Dann ist er wieder weg. Ein wahnsinniger Moment. Und ehrlich gesagt der einzige, der mich positiv stimmt.

Tod und Verlust

•Donnerstag, 03.05.2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Man ist darauf einfach nicht vorbereitet. Niemals. Die Konfrontation mit Verlust. Mit Schmerz. Mit dem Tod.

Und dann trifft es dich wie ein Schlag. Eiskalt. Mitten in der Nacht. Du fühlst dich hilflos. Kannst den Schmerz nachempfinden. Und doch eigentlich nicht recht begreifen, was passiert ist. Alleine. Ungläubig. Weinend.

Es ist so unfassbar schwer, in diesem Moment die richtigen Worte zu finden. Zu entscheiden, wie viel man sagt. Und was. Und was nicht. Ob man Fragen stellt. Oder lieber nicht. Nichts kann in diesem Moment ausdrücken, was man wirklich fühlt. Absolut nichts. Und ebenso können absolut keine Worte der ganzen Welt den Schmerz nehmen. Es gibt kein Rezept. Keine Regeln. Kein Richtig und kein Falsch.

Und ich kann nur hoffen, dass das wirklich so ist. Denn in diesem Moment etwas Falsches gesagt zu haben…unvorstellbar…

Schürzenjägerzeit

•Dienstag, 01.05.2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Ja, richtig gehört. Die Bloggerin war bei den Schürzenjägern. Und ich muss sagen: gute Party! Aber das lag vermutlich nicht unbedingt an der Musik. Also ja, hat mir gefallen. Ernsthaft. Aber ich habe ja auch einen kleinen Fabel für Schlager. Ich mag‘s irgendwie.

Aber zurück zum Thema. Die Qualität einer Party hat im Grunde nur sehr wenig mit der Musik zu tun. Sie hat auch nichts mit der Lokalität zu tun. Oder der Uhrzeit, dem Wetter oder was auch immer. Und vermutlich auch nichts mit den Leuten. Ich glaube, es hängt einzig und alleine von dir selbst ab, ob die Party gut wird oder nicht. Denn wenn du bereit bist, zu feiern…du selbst zu sein…den Moment zu genießen…dann steht einem guten Abend nichts mehr im Weg. Egal wann, wo und mit wem. Nur du alleine bestimmst, wie der Abend wird. Wie die Nacht wird.

Ich lasse das viele Bier und die Kopfschmerzen mal ganz bewusst unter den Tisch fallen… ^^

Morgens halb zehn in Deutschland

•Montag, 30.04.2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Naja okay, es war kurz nach zehn, als ich heute Morgen die Hauptstraße entlang ging. Spielt aber keine Rolle. Denn darum geht es nicht. Es geht vielmehr um das, was durch diesen Satz vermittelt wird. Nein, nicht das Schoko-Keks-Sandwich. Ja, das ist lecker. Aber das meine ich nicht. Ich meine die Botschaft, die hinter diesem „halb zehn in Deutschland“ steckt. Sich einfach mal fallen lassen. Durchatmen. Für einen kleinen Moment frei sein.

Und genau so habe ich mich heute Morgen gefühlt. Ein geiles Gefühl, das kann ich euch sagen. Mit einem guten Gedanken im Kopf musste ich in mich hinein lächeln. Und für einen kurzen Moment war ich nicht in dieser Welt. War ich weit, weit weg.

Ich kann nur empfehlen, sich diesen Moment zu nehmen. Die Augen zu schließen. Einfach für ein paar Minuten zu verschwinden. Und dann wieder zu kommen. Mit einem Lächeln auf den Lippen.

Neustart

•Donnerstag, 26.04.2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Es ist vollbracht. Ich kann wieder atmen. Mein Leben gibt mir wieder Raum. Gibt mir Luft. Die letzten Wochen…Monate…fallen wie eine Last von mir ab. Endlich geht es wieder voran. Mit voller Kraft. Und neuem Schwung. Neuen Abenteuern entgegen.

Die Bloggerin gelobt hiermit Besserung – und verspricht neue interessante, nachdenkliche, lustige und einfach wahre Blog-Einträge…

Wer bist du?

•Freitag, 30.03.2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Seit Tagen…wenn nicht Wochen…habe ich immer und immer wieder diese eine Frage im Kopf. Wer bist du? Ich sehe dich an. Dein Foto. Deine Seite. Lese deine Worte. Und kann mir einfach kein Bild von dir machen. Du bringst mich zum lächeln. Zum weinen. Lässt mich kopfschüttelnd vor dem Bildschirm sitzen. Machst mich nachdenklich. Und doch weiß ich nicht genau, wer du bist. Wie du bist. Und warum du bist, wie du bist. Das macht mich wahnsinnig. Ich könnte einfach mit dir sprechen. Aber ich trau mich nicht. Ernsthaft. Du wirkst einschüchternd auf mich. Und dabei bist du doch…einfach nur du. Und es wäre so schön zu wissen…

AUS-RAS-TEN!!!

•Freitag, 03.02.2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich hasse es, zu warten. Ich bin chronisch ungeduldig. Es gibt nichts schlimmeres, als auf etwas zu warten. Eine Nachricht. Eine Antwort auf eine Frage. Ein Lebenszeichen. Da könnte ich AUSRASTEN!

Ich hasse es auch, wenn ich nicht weiter weiß. Wenn ich nicht weiß, was ich sagen soll. Und was nicht. Und was ich tun soll. Und was nicht. Wenn ich so völlig ratlos bin. Unfähig, klar zu denken. Auch da könnte ich nur eins… einfach AUSRASTEN!

Und noch schlimmer: Wenn du denkst „geil“. Und es ist plötzlich alles „hm naja“. Und am Ende ist es dann „schaaade“. Und du hast dir aber Hoffnungen gemacht. Und stehst am Ende da wie der letzte Trottel. Und hast es eigentlich auch schon kommen sehen. Allein beim Gedanken daran würde ich gerade am liebsten… naja… schon klar, was.

Also ich bin dann ma weg… ne Runde AUSRASTEN!!!

 
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